Unser Verein  W 2.0   im Kulturkraftwerk oh456 ist ein wichtiger KULTURELLER NAHVERSORGER

und entwickelt sich immer mehr zur Kultur-Institution im Land Salzburg!

Hier ein schöner Bericht:


unsere nächste veranstaltung:


 

 

Nachtlieder – Piano und Gesang

MARTIN KLEIN

 

Die Einfachheit, sie ist die unterschätzteste aller musikalischen Qualitäten. Und der Liederschreiber, Sänger und Pianist Martin Klein ist ein Meister des Unter- schätzten.

Ein Klavier ist eine perfekte Maschine, wie geschaffen zum Überladen von Musik mit Ornament, Bombast und Zehnfinger-Akrobatik, aber Martin Klein nähert sich ihr behutsam und widersteht ihr zugleich. Sein Instinkt führt ihn immer zur Reduktion, wie ein sedierter John Cale, der seine Akkorde, anstatt sie zu hämmern, rhythmisch streichelt. So öffnet er weite Räume für seine klare, blonde Bubenstimme, die ein geographisch beinahe neutrales, im Duktus dafür umso emotionaleres Hochdeutsch pflegt, dem man das Aufwachsen in Innsbruck, die Auslandszeit in Utrecht und das Leben in Wien nicht anhört.

„Es kommt ihm so vor / Als wär‘ er der einsamste Mensch der Welt“ singt er gar in „Die Blume“, korrigiert aber gleich diese Note des Selbstmitleids: „Doch er sieht die Blume, der Tag ist erhellt.“ Nicht viele können solche Zeilen schreiben, geschweige denn singen, ohne sich dabei vor der dem Menschen in härteren Zeiten über- lebenswichtig zustehenden Sentimentalität zu fürchten. Martin Klein kann, und gerade deshalb gehören seine "Nachtlieder" zu den einnehmendsten, die er bisher in die Welt hinausgeschickt hat.

 


Aktuelle ausstellung:

was bleibt

MARIA TEMNITSCHKA  sieht, denk & malt

 

Maria Temnitschka beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage was zurückbleibt, wenn der Mensch geht. Ihre Motive findet sie vor allem in verlassenen Gebäuden, brachliegenden Gstettn und abgelegenen Winkeln.
…..Manche Szenerien erinnern an eine postapokalyptische Welt. Doch die Katastrophe ist schon längst Vergangenheit, nun ist wieder Frieden eingekehrt. Die Bilder strahlen eine große Ruhe und Stille aus. Temnitschka entwirft keine düsteren, pessimistischen Weltentwürfe, sondern eine abgeklärte Sicht auf die Endlichkeit der Dinge, vielleicht auch auf die eigene Sterblichkeit.  ……Günther Oberhollenzer

 

MARIA TEMNITSCHKA:
Studium der Metallgestaltung (1980-84) und Malerei (2002-06), Diplom mit Auszeichnung; Lehrbeauftragte an der Univ. für angewandte Kunst; diverse Ausstellungen im In-und Ausland; versch. Anerkennungen und Preise;  diverse öffentliche und private Ankäufe. 

www.temnitschka.at


der Kulturelle Nahversorger zum nachhören

Alle Sendungen zum Nachhören findet ihr auch in unserem Archiv und in der Radiofabrik!


 

 

 

Wir zeigen Sendungsbewußtsein,

zu hören in der Radiofabrik, 

jeweils am

2. Dienstag im Monat um 18:00 Uhr

(WH Mittwoch 7:30 und Samstag 9:30)

Alle Sendungen zum Nachhören! Klicken und nach unten scrollen
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