unsere nächste veranstaltung:


Chris Gall - Piano Solo

 

Ein impressionistischer Mix aus Jazz, der Freiheit von Improvisation und der Kraft von Minimal Music. Als hätten sich Eric Satie, Keith Jarrett und Steve Reich im Studio getroffen.

Ein „Room of Silence“ – ein Raum der Stille – hat verschiedenste Bedeutungen und Intentionen. Es kann ein Ort zum stillen und friedlichen Verweilen sein, so wie es der „Room of Silence“ am Brandenburger Tor inmitten des Berliner Großstadtgewimmels ermöglichen will. „Rooms of Silence“ werden aber auch jene akustischen Klang- und Forschungslabore genannt, in denen durch künstliche Eliminierung jeglicher Klangreflexion eine surreale, fast schon bedrohliche Ruhe herrscht.

Und so wie in beiden Beispielen Stille erstaunliches bewirken und Neues darin entdeckt werden kann, kann auch ein Flügel nicht nur kräftig und dominant, sondern auch weich, zart und geheimnisvoll daherkommen – und so seinen vollen Zauber entfalten. Leise Töne modulieren zu neuen Klängen, Fantasien finden ihren Platz zum Atmen. Eine Vielfalt neuer Eindrücke, in denen Kleines große Wirkung entfacht, die in der lärmenden und temporeichen Geräuschkulisse des Alltags oft untergehen.

Vielleicht ist ein „Room of Silence“ deshalb einfach nur ein Ort, in den man sich selbst jederzeit zurückziehen können will. Egal wo man gerade ist, egal was um einen herum gerade passiert. Musik kann einem dabei helfen, diesem Raum zu finden und die Türe zum „Room of Silence“ zu öffnen. Und vielleicht gehört dieses Album ja auch dazu!


Aktuelle ausstellung:

was bleibt

MARIA TEMNITSCHKA  sieht, denk & malt

 

Maria Temnitschka beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage was zurückbleibt, wenn der Mensch geht. Ihre Motive findet sie vor allem in verlassenen Gebäuden, brachliegenden Gstettn und abgelegenen Winkeln.
…..Manche Szenerien erinnern an eine postapokalyptische Welt. Doch die Katastrophe ist schon längst Vergangenheit, nun ist wieder Frieden eingekehrt. Die Bilder strahlen eine große Ruhe und Stille aus. Temnitschka entwirft keine düsteren, pessimistischen Weltentwürfe, sondern eine abgeklärte Sicht auf die Endlichkeit der Dinge, vielleicht auch auf die eigene Sterblichkeit.  ……Günther Oberhollenzer

 

MARIA TEMNITSCHKA:
Studium der Metallgestaltung (1980-84) und Malerei (2002-06), Diplom mit Auszeichnung; Lehrbeauftragte an der Univ. für angewandte Kunst; diverse Ausstellungen im In-und Ausland; versch. Anerkennungen und Preise;  diverse öffentliche und private Ankäufe. 

www.temnitschka.at


der Kulturelle Nahversorger zum nachhören

Alle Sendungen zum Nachhören findet ihr auch in unserem Archiv und in der Radiofabrik!


 

 

 

Wir zeigen Sendungsbewußtsein,

zu hören in der Radiofabrik, 

jeweils am

2. Dienstag im Monat um 18:00 Uhr

(WH Mittwoch 7:30 und Samstag 9:30)

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